HofErtrag

Wie wir rechnen und Partner auswählen

Hier steht, mit welchen Werten unser Wirtschaftlichkeits-Rechner arbeitet, woher die Zahlen stammen und wie wir die verlinkten Anbieter auswählen.

Zuletzt aktualisiert: Juni 2026

Ein Wirtschaftlichkeits-Rechner ist nur so gut wie die Zahlen und Annahmen dahinter. Damit Sie nachvollziehen können, wie unsere Beispielrechnung zustande kommt, legen wir hier offen, mit welchen Werten wir rechnen, woher sie stammen und wo das Modell bewusst vereinfacht.

Wir sind ein redaktionelles Informationsangebot, kein Installationsbetrieb und keine Energieberatung. Unsere Berechnung ersetzt nicht die konkrete Planung durch einen Fachbetrieb, sie hilft Ihnen, vorab ein realistisches Gefühl für Größenordnung und Wirtschaftlichkeit zu bekommen.

Welche Werte in die Berechnung einfließen

Unser Rechner nutzt branchenübliche Kennzahlen, die wir regelmäßig gegen aktuelle Marktquellen prüfen. Stand der hier verwendeten Werte: Juni 2026.

Flächenbedarf je Kilowatt-Peak

Wir rechnen mit rund 6,5 m² nutzbarer Dachfläche pro kWp. Auf einem klassischen Schrägdach werden oft 8 m² angesetzt; Stall- und Hallendächer sind häufig flacher geneigt und großflächiger, weshalb wir einen etwas dichteren Wert verwenden. Aus Ihrer eingegebenen Dachfläche ergibt sich so die mögliche Anlagengröße.

Stromertrag je Kilowatt-Peak

Wir kalkulieren mit 950 kWh pro kWp und Jahr. In Deutschland liegen reale Werte je nach Region und Ausrichtung zwischen etwa 950 und 1.050 kWh. Wir wählen bewusst den unteren Rand, damit die Rechnung eher vorsichtig als zu optimistisch ausfällt.

Investitionskosten

Wir staffeln die Kosten nach Anlagengröße, weil größere Anlagen pro kWp günstiger werden: rund 1.300 €/kWp bei kleinen Anlagen bis 30 kWp, etwa 1.050 €/kWp bis 100 kWp, ca. 850 €/kWp bis 300 kWp und rund 750 €/kWp darüber. Diese Spannen decken sich mit aktuellen Marktangaben für gewerbliche Dachanlagen 2026 (ohne Speicher).

Eigenverbrauch und Einspeisevergütung

Der wirtschaftliche Hebel liegt im Eigenverbrauch, weil selbst genutzter Strom teuren Netzbezug ersetzt. Wir nehmen an, dass bis zu 70 % des Ertrags eigenverbrauchsfähig sind, begrenzt durch Ihren tatsächlichen Bedarf. Der Rest wird eingespeist und mit dem jeweils gültigen EEG-Satz vergütet (ab Februar 2026 je nach Anlagengröße zwischen 7,78 und 5,50 ct/kWh laut Bundesnetzagentur, für sehr große Anlagen konservativ darunter).

Betriebskosten

Für Versicherung, Wartung, Zählermiete und Rücklagen rechnen wir pauschal 1,5 % der Investitionssumme pro Jahr. Diese werden vom jährlichen Nutzen abgezogen, bevor wir Amortisation und 20-Jahres-Gewinn berechnen.

Was die Rechnung bewusst nicht abbildet

Damit Sie die Ergebnisse richtig einordnen, hier die wichtigsten Vereinfachungen, über die wir offen sind:

  • Keine steuerlichen Effekte. Abschreibungen, Investitionsabzugsbetrag, Umsatz- und Einkommensteuer bleiben außen vor. Diese können die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern, sind aber stark vom Einzelfall abhängig und gehören in die Hände Ihres Steuerberaters.
  • Kein Batteriespeicher. Die Grundrechnung geht von einer Anlage ohne Speicher aus. Ein Speicher erhöht Investition und Eigenverbrauch zugleich und verändert die Rechnung.
  • Keine Strompreis-Steigerung und keine Modul-Degradation. Wir rechnen mit konstanten Werten über 20 Jahre. Steigende Strompreise würden die Ersparnis erhöhen, die natürliche Leistungsabnahme der Module sie leicht senken. Beide Effekte lassen wir bewusst weg, um nicht zu beschönigen.
  • Keine Statik- und Netzanschluss-Details. Ob Ihr Dach die Last trägt und wie aufwändig der Netzanschluss wird, kann nur ein Fachbetrieb vor Ort beurteilen. Das kann die realen Kosten verändern.

Wie wir die verlinkten Anbieter auswählen

Die Anbieter, die wir verlinken, wählen wir nach ihrem Nutzen für landwirtschaftliche Betriebe aus, nicht nach Provisionshöhe. Konkret achten wir auf:

  • Kostenlos und unverbindlich für Sie. Eine Angebotsanfrage darf Sie nichts kosten und Sie zu nichts verpflichten.
  • Eignung für Gewerbe- und Hofdächer. Wir bevorzugen Partner, die mit größeren Anlagen und landwirtschaftlichen Gebäuden umgehen können, nicht nur mit dem Eigenheim.
  • Etablierte Anbieter. Wir binden Programme bevorzugt über die Affiliate-Netzwerke ADCELL und mcanism an, mit denen wir zusammenarbeiten.
  • Transparente Kennzeichnung. Empfehlungslinks sind im Quelltext als rel="sponsored nofollow noopener" markiert und am Link sichtbar als Empfehlung ausgewiesen.

Volle Transparenz zur Finanzierung finden Sie auf der Affiliate-Offenlegungs-Seite.

Was wir nicht tun

  • Keine Garantie-Versprechen. Wir nennen keine „garantierten“ Renditen und keine Fantasie-Erträge. Unsere Rechnung ist eine Orientierung, kein Vertrag.
  • Keine Rechts- oder Steuerberatung. Wenn wir Förderung, EEG oder Steuerthemen streifen, ist das redaktioneller Hintergrund. Verbindliche Auskunft gibt Ihr Steuerberater oder eine Energieberatung.
  • Keine bezahlten Top-Platzierungen. Welche Partner wir vorstellen, entscheidet die Redaktion, nicht die Provisionshöhe.

Aktualisierung

Marktpreise und Einspeisevergütungen ändern sich regelmäßig, die EEG-Sätze etwa halbjährlich. Wir prüfen die im Rechner hinterlegten Werte fortlaufend und aktualisieren sie, wenn sich der Markt oder die Förderlage erkennbar verschiebt. Der Stand der verwendeten Werte ist auf der Startseite und in dieser Methodik angegeben.

Fehler melden

Wenn Sie einen Wert, eine Annahme oder eine Angabe bei uns finden, die nicht stimmt: schreiben Sie uns. Wir nehmen jede sachliche Rückmeldung ernst und korrigieren zeitnah, wenn der Hinweis trägt.

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